Erweiterung und Sanierung der Kläranlage Kubratovo

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Überblick

Erweiterung und Sanierung der Kläranlage Kubratovo

Grundfos, der Ausrüster für die Kernsanierung und Erweiterung der Kläranlage Kubatrovo in Sofia, Bulgarien

Grundfos war ein Hauptlieferant für das Grossprojekt bei der Sanierung und dem Ausbau der grössten Abwasseranlage in den Balkanstaaten.

Die Kläranlage Kubratovo (Sofia) behandelt das inländische Abwasser, verarbeitet das Wasser und das Regenwasser von Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien. Es werden 480,000 Kubikmeter Abwasser von einer Bevölkerung von 1,313,000 gepumpt. Die Kläranlage bewältigt die Arbeit von 90% der dort lebenden Stadtbevölkerung.
Mit einer Ausbreitung von 600 Hektaren wurde sie im Jahre 1984 in Betrieb gebracht. Zwei gründliche Sanierungen folgten in den Jahren 1990 und 2001. Am 30. März 2009 gab es eine massive Sanierung mit einem erweiternden Projekt für die Anlage. Dieses bekam von Grundfos beigetragene Produkte, Technologien, das Know-how sowie die Logistik für das Projekt. Das Projekt wurde bis Ende des Jahres 2010 geplant. Der Eintritt von Bulgarien in die EU machte eine Erweiterung der Kläranlage Kubratovo in Sofia möglich. Als Mitglied der EU ist Bulgarien verpflichtet die Richtlinien der EU zu befolgen und die Anforderungen wie zum Beispiel die Reinheit des Abwassers zu erfüllen. Das Hauptziel des Projektes war es, zusätzliches Abwasser von 342,500 Personen in der Kläranlage Kubratovo unterzubringen. Dieses wurde bis zu diesem Zeitpunkt in Gewässer abgeleitet. Das war notwendig, denn die EU-Richtlinien erlauben kein Abwasser in „sensiblen Bereichen“.

Umbau und Erweiterung an zwei Standorten

Die beiden Aspekte des Projekts umfassten die Sanierung und den Ausbau der Kläranlage, sowie den Bau einer Pumpstation in der Kanalisation. Das Projekt wurde von den Firmen Building Development Holding und ISA 2000, wie auch von der Planungsfirma Aquapartner durchgeführt. Die Technologie der ISA 2000 für das Projekt wurde von Grundfos Bulgarien angeboten. Während dem Projekt war es wichtig, dass die Kläranlage weiterhin das Abwasser reinigen konnte. Dies erforderte, dass die Flexibilität der Kläranlage beibehalten wurde, damit das verschmutztes Wasser nicht in den Iskar (Fluss in Sofia) gelangte. Die Sanierung und der Wiederaufbau der Kläranlage erfolgten in den vier Vorklärbecken, den sechs Biotanks, den sechs Nachklärbecken und in den Schlammgruben. Zusätzlich wurden zwei neue Nachklärbecken, eine Pumpstation für die Rückführung des Schlamms, ein Schlammstapel, ein Reaktor und eine Unterverteilstation gebaut. Darüber hinaus wurde eine unterirdische Einrichtung, welche über vier Kilometer lang ist, errichtet. Es umfasst Rohrleitungen für bereits behandeltes Wasser mit den Grössen von DN 300 bis zu DN 1800. Die zweite Aktivität betraf den Bau der SPS (Pumpstation) in der Kanalisation. Nach dem Abschluss der geplanten Bauarbeiten wurde die Kapazität der Anlage auf einen maximalen Wasserfluss von 850 Litern pro Sekunde erhöht. Zusätzlich wurde die fünf Kilometer lange Kanalisation in der Stadt renoviert und eine Steigleitung mit einer Länge von 5.6 Kilometer gebaut.

Grundfos löst grosse logistische Probleme

Grundfos wurde nicht nur als Ausrüster gewählt, weil wir der grösste Pumpenhersteller der Welt sind, sondern auch, weil es der Wunsch des Konstrukteurs war, mit einem Unternehmen zusammen zu arbeiten, welchem sie vertrauen können und nicht nur Produkte anbietet. Ausserdem musste der Ausrüster in der Lage sein, die technische Unterstützung und das Know-how den Planern und den Baumeistern mitzugeben.
Ein Projekt mit diesem Umfang wurde bisher noch nie in Bulgarien durchgeführt. Deshalb brauchte der Auftragnehmer einen Partner, welcher die notwendigen technologischen und logistischen Unterstützungen anbieten konnte. Und auch über das Wissen der idealen Prozesse verfügte. Grundfos war die einzige Wahl. Engagiert bei dem Projekt waren nicht nur Grundfos Spezialisten aus Bulgarien, sondern auch Experten aus dem Ausland. Grundfos hat auch ein Kompetenzzentrum in Dänemark, aus dem umfangreiche Fachkenntnisse und ein ideales Know-how gezogen werden.
Das Lösen von Fragen über die Logistik war auch ein Teil des Auftrages. Regelmässige und pünktliche Lieferungen während der Projektabwicklung waren ebenfalls eine grosse Herausforderung.
Das gesamte Projekt war aufgrund der Logistik schwierig. Vor allem durch die Tatsache, dass fast keine Produkte über Standard Logistikwege geliefert wurden. Der Grund des Problems war, dass die Produkte sehr viel grösser waren, als bei üblichen Lieferungen. Grundfos kümmerte sich aber sehr gut darum. So konnte das Projekt nach Plan und ohne Lieferverzögerung durchgeführt werden.

Das Ergebnis

Die erforderlichen Parameter der Anlage wurde nach drei Monaten nach seiner Inbetriebnahme erreicht. Die Zeit wurde gebraucht, um die Systeme und die Bedienungen einzustellen.
Als Teil des Kubratovo Projekt wurden die sechs Biotanks der Kläranlage, sowie die Vorklärbecken und sechs der acht Nachklärbecken renoviert. Zusätzlich wurden auch zwei neue Nachklärbecken gebaut. Die primären Aktivitäten bestanden aus Umbau und Sanierung der Vorklärbecken, der Brücken, den Wiederaufbau der inneren Betonoberfläche der Absetzbecken, sowie einem neuen Booster System. Zusätzlich wurde die Unterverteilung und die Installation für Dosierungen erneuert. Der Reaktor mit Dosierpumpen für die Eisenchlorid Dosierung wurde gebaut, um Phosphor damit zu entfernen. Die Installation besteht aus einem Gebäude, in dem drei Tanks für Eisenchlorid mit einer Kapazität von 70 Kubikmetern platziert werden. Die Dosierung des Eisenchlorids wird mit drei Betriebs-und einer Standby Grundfos Dosierpumpen gemacht. Insgesamt wurden fünf Dosierpumpen für Eisenchlorid für die Reaktor geliefert, jedes mit einer Kapazität von 375 l / h. Die Kläranlage wurde mit Kontroll-und Messinstrumenten ausgestattet, ausserdem wurde ein SCADA-System zur Steuerung von Prozessen installiert. Dies gewährleistet den automatischen Betrieb der Anlage, technologische Prozesse werden kontrolliert und mit dem automatisierten System verwaltet. Das Sanierungsprojekt für die Novi Iskar SPS enthielt den Wiederaufbau der Kollektoren, die von ihren Wasch-, Reinigungs-und Reparaturarbeiten bestand, Reinigung der Pumpstation und Fertigstellung des Gebäudes, Anbau des Geländes und die Wiederherstellung der Pipeline Kubratovo.

Die Pumpstation wurde renoviert und hat jetzt eine komplett neue Ausrüstung, während die ursprüngliche Konstruktion bestanden blieb. Die Pumpstation hat nun fünf große Pumpen; drei für häusliches Abwasser (zwei Betriebs-und eine Standby) und zwei für Oberflächenwasser (eine Betriebs-und eine Standby). Die Station verfügt über zwei Rührwerke in den Tanks, welche regelmäßig das Wasser umrühren, um die Bildung von Kruste und Schlamm zu verhindern. Eine kleine Schmutzwasserpumpe wurde ebenfalls angebracht, die verwendet wird, um Leck-Wasser zu pumpen und somit aus der Trockenkammer, wo die Pumpen installiert sind - dies verhindert Überschwemmungen. Alle Geräte für die Novi Iskar SPS, wobei es sich um Pumpen für häusliches Abwasser und Oberflächenwasser handelt, wurden von Grundfos Bulgarien geliefert.





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Betreff:

Kläranlage

Ort:

Sofia, Bulgarien

Firma:

Kubratovo Kläranlage, Sofia

Zitate

Deyan Indzhov, Manager der ISA 2000

"Für das Projekt, die Qualität und termingerechte Fertigstellung der Aufgaben wurde viel Koordination zwischen dem Eigentümer, den Vertragspartnern und den Ausrüstern wie Grundfos benötigt, welcher die Pumpen, Mixer, Strömungsbeschleuniger und das Belüftungssystem lieferte."

Georgi Faitondzhiev, Gutachter für die Inbetriebnahme der Kläranlage Kubratovo WWTP:

"Zu den Verpflichtungen der wichtigsten Geräte-Anbieter gehört, neben der Einhaltung von Fristen und Qualität der Maschinen und Anlagen, auch Garantie-Support. Hier müssen wir erwähnen, dass der wichtigste Geräte-Anbieter - Grundfos, diese Verpflichtungen voll und ganz erfüllt. Wir erhalten in jedem einzelnen Moment die notwendige Unterstützung. Während der technologischen Garantiezeit hat die Anlage ihren Zweck erfüllt; sie hat das Abwasser im richtigen Ausmass gefiltert, ausserdem deckt sie alle Anforderungen der europäischen Richtlinien zur Behandlung von kommunalem Abwasser ab."

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